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Cuy al Horno – Meerschweinchen im Ofen

Cuy al Horno, ist ein typisches Gericht der peruanischen Küche und sehr beliebt in den Anden-Regionen von Peru.

Zutaten für Ofenmeerschweinchen:

* 4 Meerschweinchen
* Knoblauch
* Pfeffer
* Kreuzkümmel

* Salz
* Chincho oder huacatay (wohl eher nicht zu bekommen in Deutschland)
* 2 gelbe Paprika
* Zwiebel
* Erdnussöl

* Schweine Schmalz

Zubereitung von Cuy al Horno

Das  Meerschweinchen ausnemen und säubern,  mit Salz und Kümmel einreiben und wenn möglich mit einer Mischung aus Öl und Blut des Meerscheinchens einreiben (das Eigenblut soll dem Tier mehr Geschmack geben).

Dann tauchen man die Chincho oder Huacatay Zweige in den Schweinescmalz und bestreicht das Mehrschweinchen gleichmässig damit. Nun sollte das Meerschweinchen für Mindestes 2 Stunden ruhen, um das Blut zu trocknen.

Gebacken wir das mehrschweichen dann bei Mittlerer Hitze, bis es gleichmässig bebreunt ist und die Haut schön knusprige ist.

Serviert wird mit einer Sauce namens uchukuta aus gelben Pfeffer, geröstete Erdnüsse und gehackte Zwiebel. Dazu gibts gelb Kartoffeln.

Uchucuta Sauce Wie bereiten?

Wir schleifen alle Zutaten in eine Walkmühle, Mais und dienen mit Salzkartoffeln.

Eine weitere Alternative Soßerezept uchucuta

Zutaten

* 150 Gramm Chili Paprika, entkernt und gehackt
* 25 Gramm gehackte Zwiebel
* 80 Gramm Frischkäse
* 80 ml Kondensmilch
* Mitte gebunden huacatay
* Ein Viertel gebunden ce Koriander (Koriander)
* Sechs Cracker

Vorbereitung

Wir haben in den Mixer alle Zutaten außer Kekse, mixen, bis gemischt. Fügen Sie die Cookies langsam, bis die gewünschte Textur.

Die Peruanische Küche

Peruanische Rezepte – Die Peruanische Küche

Die peruanische Küche ist sehr vielseitig. Die Peruanische Küche ist aus der Vereinigung zahlreicher Einflüsse entstanden, basierend auf der traditionellen Küche der Inka (Quechua). In der Kolonialzeit dominierten vor allem Einflüsse der spanischen Küche und der portugiesischen Küche. Im 19. Jahrhundert wurden Elemente verschiedener Einwanderer küchen übernommen, z.B. der afrikanischen, chinesischen, japanischen, italienischen, französischen und der englischen Küche.

Kartoffeln auf dem Markt Kartoffeln auf dem Markt

Da Peru als Uhrheimat der Kartoffel gilt ist es nicht verwunderlich das die traditionellen Grundnahrungsmittel Mais und Kartoffeln sind. Außerdem wurde bereits zur Inka zeit Quinoa angebaut, eine sehr genügsame Pflanze, die auch als Pseudogetreide bezeichnet wird. Viehzucht spielte eine untergeordnete Rolle, gehalten wurden Lamas, Alpakas und Meerschweinchen, die in Peru als Nutztiere gehalten und Cuy genannt werden. Pro Jahr sollen bis zu 65 Millionen dieser Tiere hier gegessen werden. Die Lamas liefern nicht nur Fleisch, sondern auch Wolle, Leder, Fett und Dünger.

In Peru gibt es eine besonders große Artenvielfalt bei verschiedenen Anbauprodukten und Tieren:

  • 35 Sorten Mais
  • 15 Sorten Tomaten
  • 4000 Kartoffelsorten.
  • 016 Sorten Süßkartoffeln
  • 640 Sorten Obst
  • 2000 verschiedene Fischarten

Die peruanische Küche ist keine homogene Nationalküche, sondern besteht aus mehreren Regionalküchen. Die Küche der Küstenregion wurde vor allem von den Ureinwohnern, Afrikanern und Chinesen beeinflusst. Hier spielt naturgemäß Fisch eine wichtige Rolle. Peru ist einer der größten Produzenten von Fischmehl, das international als Futter für Aquakulturen eingesetzt wird. Typische Gerichte sind:

  • Ceviche, ein Salat aus marinierten Meeresfrüchten
  • Chupe de camarones, eine dicke Suppe aus Garnelen, Kartoffeln, Milch und Chili.

In Zentralperu mit den Zentren Lima und Trujillo wurde die Küche von den Spaniern sowie von afrikanischen, europäischen, chinesischen und japanischen Einwanderern geprägt. Hier wird häufig Reis als Beilage verwendet, von der japanischen Küche wurde die Zubereitung von rohem Fisch übernommen. Sehr verbreitet ist auch die Kreolische Küche.

Meeresfrüchte auf einem Markt in Lima Meeresfrüchte auf einem Markt in Lima

An der Küste gibt es eine große Auswahl an Gerichten auf Basis von Fisch, wie der Seebrasse und Seezunge, sowie Meeresfrüchten wie Langusten, Muscheln, Tintenfisch und Krebse. Ebenfalls viel verwendet werden Hühner- und Rindfleisch.

In Lima bieten viele Straßenstände die lokale Spezialität Anticuchos an, marinierte und gewürzte Rindfleischstücke auf einem Spieß, die gegrillt und oft mit Kartoffeln oder Mais serviert werden. Sie werden im Freien als Finger Food gegessen, aber auch in creolischen Restaurants angeboten. Ein anderes beliebtes Fast Food sind Tamales: gekochte Maiskolben mit Fleisch oder Käse, eingewickelt in ein Bananenblatt. Sie werden häufig auch zum Frühstück gegessen, zusammen mit einer Sauce namens Salsa criolla. Ein populäres Gericht sind außerdem Papas a la Huancaína, in Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln auf Kopfsalat mit einer würzigen Käsesauce und Oliven.

Hochland Kaffee Hochland Kaffee

Im Hochland werden viel Kartoffeln verwendet, sowie Quinoa, Weizen, Rind- und Schweinefleisch. Die Küche der Peruaner in den Anden basiert traditionell vor allem auf Mais, Kartoffeln und verschiedenen anderen Pflanzenknollen. Hier werden auch heute noch einheimische Alpacas und als Haustiere gehaltene Meerschweinchen gegessen, Schafe und Schweine werden importiert. Die Alltagskost war früher sehr einfach, aufwändige Rezepte gab es nur für Festspeisen. Das bekannteste Gericht dieser Region heißt Pachamanca, ein Festessen. Es ist ein Eintopfgericht aus verschiedenen Fleischsorten wie Schweinefleisch und Rindfleisch, Kräutern und Gemüse, das langsam auf heißen Steinen vor sich hin köchelt. Eine andere traditionelle Variante ist Pachamanca in einem tiefem Erdloch, eingebettet in Bananenblättern, zu erhitzen. Die Erde produziert die notwendige Hitze. Der typische Speisefisch dieser Region ist die Forelle, die hier gezüchtet wird.

Im Regenwald sind die Gerichte auf Süßwasserfische ausgerichtet. Fische wie der paiche und der Dorado werden mit Yucca, Palmherzen und Kochbananen kombiniert.

Typische Peruanische Gerichte:

  • Chicharrón de Chancho: Schweinefleisch knusprig geröstet mit einer dicken Speckschwarte.
  • Anticucho: am Spieß gegrilltes Rinderherz.
  • Ceviche: Kalte Vorspeise aus rohen Fischstücken, in Limonensaft mariniert und mit Zwiebeln und Chili serviert.
  • Chupe de Camarones: Suppe aus Garnelen, Kartoffeln und Gemüse.
  • Ají de gallina: Hühnerfleisch in einer leicht scharfen, cremigen Sauce.
  • Lomo Saltado: Rindfleischstücke gebraten mit Zwiebeln und Paprika, dazu Kartoffeln und Reis.
  • Pachamanca: eine Auswahl mehrerer Fleisch- und Gemüsesorten,die in Erdgruben gegart werden, über glühenden Steinen.
  • Rocoto Relleno: mit Rindfleisch gefüllte Paprika.
  • Estofado: Eintopf aus Fleisch, Mais, Kartoffeln und Karotten, mit scharfer Käse-Paprika-Sauce.
  • Sopa a la Criolla: Landestypische Nudelsuppe mit Fleischeinlage.
  • Tacacho: Knödel aus Kochbanane und Speck, manchmal gemischt mit Maniok und Bohnen.

Getränke:

  • Pisco: landestypischer Traubenschnaps.
  • Pisco Sour: Cocktail aus Limonensaft, aufgeschäumtem Eiweiß und Pisco. Zugefügt werden einige Tropfen Angostura und etwas Zimt.
  • Perú Libre: Longdrink aus Pisco und Cola.
  • Jugos: Jugos nennt man die Säfte aus verschiedensten Früchten, die je nach Frucht entweder pur, mit Wasser oder mit Milch verdünnt werden.
  • Chicha Morada: Alkokolfreies Getränk aus violettem Mais, gewürzt mit Zimt.
  • Inka-Cola: Knall gelbe Limonade, die hier genauso beliebt ist wie Coca Cola.
  • Chicha: Vergorenes Maisbier.

Süsses:

  • Desserts Churros: Frittierte Teigstangen, oft mit einer karamelartigen Füllung (Crema de Leche).
  • Picarones: Frittierte Hefeteigstücke mit Honig
  • Manjarblanco: Creme hergestellt aus gesüßter Kondensmilch.
  • Mazamorra Morada: Reichhaltige Grütze aus violettem Mais mit Ananas und Apfelschalen, Quitten und Zimt gekocht und mit getrockneten Früchten angerichtet.
  • Algarrobina: Sirup aus Früchten des Johannisbrotbaumes, mit Pisco, Eigelb, Eis und Sahne.

Meerschweinchen Rezept oder das „Ekel-Kochbuch“

Als ich, diese Woche so mir-nicht-dir-nichts in meinen flanell Unterhosen locker flockig durch die unendlichen Weiten des Netzes surfte, lediglich mit einem Virenscanner bewaffnet, stieß ich auf einen Artikel über ein angebliches „Ekel-Kochbuch“ ekelig deshalb weil in besagtem Werk ein „Grusel-Rezept“ für ein „christlich gebratenes Meerschweinchen“ enthalten sein soll in dem detailliert erklärt wird, wie man Meerschweinchen-Braten zubereitet. Mit einer Liste aller Zutaten,
die Mengen, alles leicht nachzukochen! Inklusive einer Anleitung zum Häuten, Ausnehmen und Zerschneiden der Tiere. Oh mein Gott!

Getrieben von einer Bösen Vorahnungen und innerer Unruhe schlurfte ich zum Bücherregal und nahm eines der Kochbücher die dort stehen heraus, wirklich auf Seite 60 die große Überschrift „Fleisch“ dazu die Kapitel Fleisch kochen, Fleisch schmoren Fleisch dünsten. Auf den folgenden Seiten weiter Beschreibungen zur Zubereitung von Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Wild und Wildgeflügel außerdem Rezepte für Fisch und auch für Schalen und Krustentieren, meine dunkelsten Vorahnungen hatten sich bestätigt!

Spaß beiseite, was ist den so schlimm an einem Rezept zur Zubereitung von Meerschweinchen und einer Anleitung zum Ausnehmen und putzen derselben? Selbst ein ambitionierter Hobbykoch dürfte wohl Schwierigkeiten haben die Tiere richtig aus zu nehmen und zu putzen, deshalb erscheint mir eine Anleitung dazu recht sinnvoll.

Oder liegt daran das das Meerschweinchen so Süß sind? (Süß im Sinne von niedlich), aber sind Hasen nicht auch Süß? Oder was ist mit den niedlichen Kälbchen, die mit ihrer Mutter über die Wiese Tollen und sich des Lebens freuen, die sind doch auch niedlich oder? Trotzdem hab ich in meinem Kochbuch z. B. ein Rezept mit dem Titel „Hasenfilet in Morchelrahm“ oder „Milchlamm gebraten“ Milchlämmer sind in der Regel sechs Monaten alt und ernähren ausschließlich von Milch, also auch recht niedlich.

Ist die Aufregung also nicht etwas übertrieben?

Sucht man etwas weiter zu dem Thema so findet man noch das ein oder andere, z.B. bleibt Herrn Dr. Edmund Haferbach, Mitglied der Tierschutzorganisation PETA, aufgrund dieses Rezeptes die Spucke weg, ob Herr Haferbach das Rezept nicht schmeckt oder ob ihm aus anderen gründen die Spucke weg bleibt lies sich allerdings nicht ergoogeln.
Ganz im Gegenteil zu Herrn Haferbach läuft mir das Wasser im Munde zusammen, wen ich an Meerschweinchen denke, besonders mit einer Erdnusssoße sind sie sehr lecker!

Außerdem meldet sich noch die Stuttgarter Die Stuttgarter Meerschweinchenhilfe e. V. (ja die gibt’s wirklich, http://www.meerschweinchenhilfe.de/) in Person von Claudia Wehling zu Wort, Sie sagte “„So ein Rezept ist doch Quatsch. Das entspricht nicht unseren ethischen Vorstellungen und verletzt die Gefühle vieler Menschen.“ Also handeln viel Millionen Südamerikaner unethisch wenn sie sich ein Meerschweinchen zubereiten? Manchmal schadet es nicht mal über den Tellerhand hinaus zu schauen, andere Länder andere Sitten, nur weil bei uns etwas unethisch ist heißt das nicht das es überall so sein muss, andersherum gibt es wahrscheinlich genügend dinge die bei uns als normal angesehen werden die in anderen Kulturkreisen als unethisch gelten. Etwas mehr Toleranz wäre also angebracht.

Die Katholische Kirche verteidigt übrigens das Rezept mit dem Hinweis das Meerschweinchen in den Anden ein wichtiges Nahrungsmittel sind, weil sie einen sehr hohen Nährwert haben und sich schnell vermehren.

Auftraggeber des Buches „Unser tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Grundrecht auf Nahrung“ ist übrigens der Lutherische Weltbund (LWB), anlässlich der LWB-Vollversammung 2010 in Stuttgart mit 400 führenden Kirchenvertretern. Das Grusel-Rezept soll sich auf Seite 48 des Kochbuchs befinden: „Christlich gebratenes Meerschweinchen“. Zutaten u. a. ein großes Meerschweinchen (ca. 1 Kilo), dazu Süßkartoffeln, Soyasauce, Knoblauch, Eier, Essig und Chillipfeffer.

Anlässlich dieses Artikels hab ich mich entschlossen hier auf Peruanito.de Peruanische Rezepte zu veröffentlichen, anfangen werd ich natürlich mit dem ein oder anderen Meerschweinchen Rezept.

Quellen:
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/aktuell/2009/04/18/meerschweinchen-braten/zoff-um-ekel-kochbuch-der-stuttgarter-kirchen.html
http://www.kath.net/detail.php?id=22703

Oxapampa?

Wo liegt eigentlich Oxapampa? Die meisten wissen ja inzwischen , das ich “interkontinental” verheiratet bin und deshalb meinen Urlaub in Oxapampa beim peruanischen Teil meiner Familie verbringe.

Aber wo ist Oxapampa eigentlich? Nun Oxapampa ist ein kleines Städtchen in zentral Peru, östlich der Anden auf etwa 1800 Metern und es ist sogar in Google Maps zu erkennen, also so klein ist es gar nicht. Google Maps Oxapampa

Da wir nun wissen, wo es ist, stellt sich die Frage ,wie kommen wir dahin? (Ob man dahin will, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten ,bzw. nur für mich sprechen, also ich will auf jeden Fall) .Um nach Oxapampa zu kommen, muss man zunächst mal diesen Kontinent verlassen (zumindest gilt das wahrscheinlich für die meisten Leser) und sich nach Südamerika begeben.

Da Südamerika recht groß ist, gehe ich jetzt einfach mal davon aus ,das jeder das über kurz oder lang findet. Sobald man dann in Südamerika ist, am besten nach Peru durchfragen und dann nach Lima. Am einfachsten ist es ,direkt bis nach Lima zu fliegen, da kann man gemütlich etwa 12 Stunden im Flieger herumsitzen und drei bis vier Filme gucken, danach hat man dann dermaßen Kopfschmerzen das einem alles egal ist ,was aber Vorteile haben kann, wenn man zum ersten Mal in Lima ist.

Kaum ist man in Lima, fangen auch schon die Probleme an, erstens braucht man einen Taxifahrer, dem man vertrauen kann. Ich ruf immer meinen Schwager an, der sagt seinem Schwager Bescheid und der holt uns ab und bringt uns ins Zentrum von Lima nach “Av. 28 de julio la Victoria”. Wer keinen Schwager hat, der muss einem der vielen Taxifahrer vor dem Flughafen den Vorzug geben. Dabei gilt, erst Preis verhandeln ,dann einsteigen, sonnst wird man übers Ohr gehauen. Alternativ kann man auch “Öffentliche Verkehrsmittel” benutzen, was sehr viel billiger ist…. Allerdings sollte man sich da schon etwas auskennen und wissen, was man tut!! Denn das peruanische Bussystem ist was ganz besonderes, aber dazu ein andermal mehr.

Hat man das erste Problem gelöst und man hat es bis Lima Zentrum geschafft, kommt auch schon das nächste Problem, man muss einen Bus finden der noch Plätze frei hat und der technisch ,zumindest soweit man das beurteilen kann ,in Ordnung ist.

Seit letztem Jahr gibt es Busse mit bequemen Liegesitzen (Buscama nennt sich das), das kostet zwar etwa 20 Soles mehr wie ein normaler Sitz, lohnt sich aber vor allem wenn man nachts fährt, zumal die Fahrt je nach Wetter, Straßenlage und Risikobereitschaft des Fahrers schon noch mal 12 Stunden dauern kann.

Sitzt man dann im Bus und fährt los, kommt für den Einen oder Anderen das nächste Problem…. Ticlio ca. 4800 Meter über dem Meer, was für einen durchschnittlichen Mitteleuropäer schon mal etwas zu hoch sein kann, aber nicht nur Mitteleuropäer leiden unter der Höhenkrankheit auch viele Peruaner leiden darunter, besonders Kinder, fängt dann einer an zu Erbrechen ,setzt dies eine Kettenreaktion in Gang, so ähnlich wie die Tomatensaftgeschichte im Flugzug, (einer trinkt Tomatensaft, plötzlich wollen alle Tomatensaft?), nur ist Tomatensaft wesentlich angenehmer als Erbrochenes. Wenn man also Pech hat, sitz man in einem Bus voll kotzender Touris und Peruaner….. und man hat meistens Pech.

Also kurz und gut, ist man über Ticlio drüber, geht es wieder runter, meistens hält der Bus zwischendurch an und man kann etwas Essen ,z. B. Tamales und Trinken kaufen.

Weiter geht es dann recht ruhig, manchmal hält der Bus noch in Tarma ,ein paar Leute steigen, ein paar aus. Wenn man am Tag unterwegs ist, kann man schön sehen, wie sich die Landschaft und die Vegetation verändert. Kurz vor La Merced gibt es dann manchmal noch eine Militärkontrolle und ganz wichtig ,die vorgeschriebene Gelbfieberimpfung wird da auch überprüft, wer die nicht hat, muss wieder umkehren oder eine Zwangsimpfung über sich ergehen lassen, also lieber daheim von der Fachkraft machen lassen als vor Ort vom Polizeichef ;-).

Hat man das geschafft, kommt man recht schnell nach La Merced. Die Stadt liegt auf etwa 800 m und ist eigentlich ganz nett. Meistens muss man hier umsteigen, da soweit ich weiß, nur die Firma Lobato direkt bis nach Oxapampa fährt, ist aber normal kein Problem, es gibt immer ein Taxi oder einen Kleinbus der nach Oxa fährt, warten muss man höchstens mal, wenn man in der Nacht ankommt.

Ein paar Kilometer nach La Merced hört dann auch die “gute” Straße auf, was da dann kommt würde ich mal als Feldweg bezeichnen. Zum Glück dauert es aber nicht mehr lange, seit 2006 gibt es dann nach etwa 20 km wieder eine normale Straße und ab jetzt geht es auch wieder bergauf, wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich ab hier auf die rechte Seite des Transportmittels setzen,denn die Straße schlängelt sich in unzähligen Kurven immer rechts am Hang entlang immer weiter nach oben, bis nach Oxapampa.

So jetzt wisst ihr, wo es ist und wie man hinkommt, ich denk wir sehn uns mal dort oder?


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